Kegeln: Wieder ein Sieg und eine Niederlage

Die erste Mannschaft fieberte zum Rückrunden-Auftakt der Partie gegen Verfolger Frei Holz Eppelheim 2 entgegen.

Beim TSV fehlte Harald Wölfel, der nach einer Operation am linken Arm nicht einsatzfähig ist. Doch das Spiel hielt nicht, was es an Spannung versprach. Bereits im Startpaar wurden die Gäste aus dem Heidelberger Vorort kräftig in die Schranken gewiesen. Marcel Landenberger zeigte wieder eine herausragende Leistung und war mit 954 Kegeln mit großem Abstand Tagesbester. Tolle 660 Kegel in die Vollen sorgten für dieses starke Resultat. Pascal Becker konnte auf der Gegenseite nicht im Entferntesten mithalten. 826 Kegel lautete sein enttäuschendes Endergebnis. Auch Philipp Sohns machte es mit 847 Kegeln nicht wesentlich besser und Pfedelbach konnte mit 871 Kegeln den Vorsprung auf 152 Kegel ausbauen. Eine Vorentscheidung war bereits gefallen. Im Mittelabschnitt waren die Gäste dann am stärksten besetzt. Thomas Haaf hatte zu kämpfen, um mit 904 Kegeln gegen Robert Becker mit 898 Kegeln zu bestehen. Nach starkem Beginn mit 478 Kegeln musste er mit nachlassenden Bahnergebnissen seinen Gegner immer weiter herankommen lassen. Der trotz Darmproblemen angetretene Norbert Preitauer hatte es mit Joachim Stark zu tun. Und der bot seinem Namen entsprechend die beste Leistung der Eppelheimer mit 912 Kegeln. Bis zur letzten Bahn war der Pfedelbacher Mannschaftsführer jedoch dran, bevor er mit 885 Kegeln doch noch einige Zähler abgeben musste. Mit 131 Kegeln lag der TSV jedoch immer noch weit vorne. Dann ging es jedoch ganz schnell. Wie sich nach der Partie herausstellte, hatte Adam Krämer erst vor Kurzem eine Operation und war noch nicht fit. Wegen Verletzung und Urlaub fehlten den Gästen jedoch einige Spieler und da sie nicht in Unterzahl antreten wollten, wurde Krämer eingesetzt. Doch bereits auf der ersten Bahn gab er auf, dies hatte er gegenüber Martin Schuck vor der ersten Kugel bereits angekündigt. Damit war natürlich für das Schlussduo alles gelaufen und es kamen keine guten Ergebnisse mehr zustande. Martin Schuck blieb bei 805 Kegeln hängen und Pascal Preitauer mühte sich wenigstens noch zu 837 Kegeln. Bei den Gästen gab Marco Lutz alles, als könnte er das Spiel noch gewinnen. Doch über 865 Kegel kam auch er nicht hinaus. Das Spiel endete mit 5256 : 4507 Kegeln. Mit vier Punkten Rückstand und dem in beiden Duellen verlorenen direkten Vergleich dürfte Eppelheim aus dem Rennen sein. FH Plankstadt 3 gewann gegen Adler Neckargemünd 2 mit 5404 : 5331 Kegeln und bleibt mit zwei Punkten Rückstand einziger ernster Verfolger des TSV Pfedelbach.
RW Sandhausen 3 hat seine Mannschaft zurückgezogen, so dass alle Spiele aus der Wertung genommen werden. Da sie jedoch keinen Pluspunkt auf dem Konto hatten, verändert sich die Tabellensituation nicht.
Für den TSV steht nun noch die schwere Auswärtspartie bei Adler Neckargemünd 2 auf den Bahnen in Heidelberg an.

TSV Pfedelbach 1   5256 (3593/1663/42)
Marcel Landenberger 954 (660/294/5), Thomas Haaf 904 (616/288/6), Norbert Preitauer 885 (582/303/5), 871 (607/264/16), Pascal Preitauer 837 (579/258/7), Martin Schuck 805 (549/256/3)
Frei Holz Eppelheim 2   4507 (3191/ 1316/63)
Joachim Stark 912 (635/277/9), Robert Becker 898 (611/287/10), Marco Lutz 865 (626/239/10), Philipp Sohns 847 (578/269/15), Pascal Becker 826 (596/230/18), Adam Krämer 159 (145/14/1)


Die zweite Mannschaft hatte das Lokalderby gegen die TG Heilbronn 3 zu bestreiten und wollte sich für die Hinspiel-Niederlage revanchieren. Außerdem hätte ein Erfolg auch wieder einen Platz im Mittelfeld der Tabelle beschert. Doch die Niederlagen-Serie geht weiter. Trotz guter Leistung musste man sich wieder einmal einem über sich hinauswachsenden Gegner beugen. Mit 1657 : 1742 Kegeln gingen die Punkte deutlich an die Gäste. Es hatte mit zwei sehr spannenden Duellen begonnen. So lieferte sich Kurt Krumrain mit Gottlieb Kaißner einen harten Kampf. Zunächst führte der Heilbronner mit 10 Kegeln, am Ende hatte der Pfedelbacher mit 425 Kegeln gegenüber 416 Kegeln knapp die Nase vorne. Karlheinz Weippert dagegen startete mit einer furiosen Bahn mit 243 Kegeln, während Georg Palt nur 199 Kegel zu bieten hatte. Doch Karlheinz Weippert musste mit 190 Kegeln auf der zweiten Bahn wieder 29 Zähler seines Vorsprungs abgeben. Mit 433 Kegeln brachte er gegen 418 Kegel den TSV insgesamt 24 Kegeln in Führung. Doch dann trumpften die Gäste auf. Mit 252 und 237 Kegeln ließen sie keinen Widerstand zu und Pfedelbach hatte keinen guten Start. Zwar konnten sich beide im TSV Dress noch steigern und Heilbronn konnte diese Leistungen nicht halten, aber der Rückstand war zu groß. Sibylle Landenberger mit 385 Kegeln und Ulrich Münster mit 414 Kegeln mussten sich klar geschlagen geben. Martin Sveiger mit 457 Kegeln und Michael Schulze mit 451 Kegeln waren deutlich überlegen. Da auch noch Schlusslicht KC 80 Eberbach 2 gegen Adler Neckargemünd 3 mit 1633 : 1555 Kegeln gewann, sind diese beiden Teams zusammen mit Pfedelbach 2 am Tabellenende mit jeweils 4 : 10 Punkten gleichauf. Heilbronn hat sich mit 8 : 6 Punkten auf Rang drei festgesetzt. Mit einem Sieg hätte Pfedelbach nach Punkten gleichziehen können. Nun geht es für Pfedelbach zum Kellerduell bei Adler Neckargemünd 3 unmittelbar bevor die erste Mannschaft des TSV dort gegen deren Zweite spielt.

TSV Pfedelbach 2:  1657 (1167/490/41)
Karlheinz Weippert 433 (300/133/8), Kurt Krumrain 425 (291/134/6), Ulrich Münster 414 (309/105/12), Sibylle Landenberger 385 (267/118/15)
TSG Heilbronn 3   1742 (1194/548/29)
Martin Sveiger 457 (308/149/9), Michael Schulze 451 (303/148/3),Georg Palt 418 (302/116/9), Gottlieb Kaißner 416 (281/135/8)

Vorschau:
Samstag, 8. Dezember ab 12.00 Uhr Adler Neckargemünd 2 – TSV Pfedelbach 1
                                       ab 12.45 Uhr Adler Neckargemünd 3 – TSV Pfedelbach 2
Am 15.12. findet dann zum Jahresabschluss das Weihnachtskegeln mit einer gemeinsamen Feier statt.

 


0





Sie benötigen eine Webseite für Ihre Firma,
Ihren Verein oder Ihre Organisation?
Dann sind Sie hier genau richtig.

ID Z: